Lasercans von Bauwerken und Gebäuden

Berührungslos, schnell und hochgenau auch an unzugängliche Stellen: Ein Traum für den Vermesser.

Anfang der 2000er Jahre hielt das Verfahren des terrestrischen Laserscannings (TLS) Einzug in das Vermessungswesen. Anfangs nur im Nahbereich einsetzbar, kann heute mit einigen Gerätesystemen auch ein Entfernungsbereich von mehreren hundert Metern bis hin zu einem Kilometer erfasst werden. Die Methode lässt sich weitgehend automatisieren und bildet eine ausgezeichnete Ergänzung zur terrestrischen Photogrammetrie und zur photographischen Dokumentation. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Ansätzen, die sich mit der automatisierten Verarbeitung und Modellierung der anfallenden riesigen Datenmengen beschäftig

Da das 3D-Laserscanning im Bau- und Architekturbereich immer stärkere Anwendungsmöglichkeiten findet, haben wir uns bereits vor einigen Jahren mit der Technik befasst und setzen seit dem Jahr 2015 einen Scanner (Trimble X130 3D Laserscanner) ein. 

In der Architektur dient es vor allem zum verformungsgerechten Aufmaß von Gebäuden und dem Fassadenaufmaß. Hierbei ist besonders der Altbestand von Interesse, da oft keine regelmäßigen Geometrien vorliegen. Auch schwer zugängliche Objekte, wie Fassaden und Dachkonstruktionen, lassen sich effizient mit Laserscanning erfassen.

Im Baubereich eignet sich das Verfahren zur Vermessung vielfältiger Bauwerke. Besonders komplexe oder schwer zugängliche Objekte, wie Brücken, Bahn- und Wasseranlagen sind hier zu nennen.

Nachfolgendes Beispiel zeigt einen Ausschnitt aus einem Scan einer Kläranlage, was Grundlage für die Bestandspläne war.